Die deutsche Zeitschrift «Brigitte» will keine Magermodels mehr. Bisher mussten die Grafiker der Frauenzeitschrift die fotografierten Models relativ stark retuschieren. Hüften, Arme und Beine mussten verbreitert, der Busen vergrössert werden, um ein ansprechendes Bild abzudrucken. Damit soll nun Schluss sein. Das Frauenmagazin will zukünftig keine derartigen Models mehr.
Vor kurzem hatte sich auch die britische Zeitschrift «Vogue» schriftlich an Designer von führenden Couture-Häuser gewandt. In ihrem Schreiben bemängelte die «Vogue»-Chefin, dass Modezeitschriften gezwungen seien, Models mit «hervorstehenden Knochen und ohne Busen oder Hüfte» zu engagieren, weil die für die Fotoshootings zur Verfügung gestellten Kleidungsstücke winzig klein seien.
Hoffen wir, dass mit den "Hungermodels" nun wirklich endlich Schluss ist und die Fotomodels wieder normale Proportionen annehmen.
Donnerstag, 8. Oktober 2009
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